IG BCE-Bezirk Niederrhein

Duisburger DGB-Gewerkschaften und Christopher Street Day e. V. zeigen Flagge

Auch wenn das große Straßenfest und die Demo am 25.07. zum Christopher Street Day nicht in gewohnter, bunter und lauter Form stattfinden konnte, weisen die Duisburger Gewerkschaften auf die große Bedeutung des Themas hin. Dafür trafen sich Delegierte mit den CSD-Vertretern Christian Karus und Florian Klapp und hielten gemeinsam die Regenbogenflagge hoch; das Symbol der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und Sehnsucht.

DGB-Region Niederrhein

Angelika Wagner, Geschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Niederrhein, erklärt dazu, dass das Motto: „Queeres Leben braucht Platz - im Grundgesetz und vor Ort“ auch durchgängiges Thema in der Gewerkschaftspolitik ist: „Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Gewerkschaften, in den Betrieben und Verwaltungen engagieren sich von jeher für Gleichstellung und Diversität. In unserer Satzung und in unseren Herzen verankert ist der Einsatz für die Verwirklichung der Geschlechterdemokratie und der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen aller geschlechtlichen Orientierung.“

Der Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie – Bezirk Niederrhein Matthias Jakobs, weist darauf hin, dass dazu auch eine der kommunalpolitischen Forderungen der Gewerkschaften formuliert wurde: „Wir fordern, dass zur Weiterentwicklung eines vorurteilsfreien Arbeits- und Lebensumfeldes durchgängig Diversitätskonzepte zu entwickeln sind. Unser gesellschaftspolitisches Ziel ist die Anerkennung und Wertschätzung von Menschen in all ihrer Vielfalt.“

Fabian Kuntke, DGB-Jugendbildungsreferent, ergänzt: „Kein Mensch darf aus Gründen des Geschlechts, rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden! Dafür setzen sich die Gewerkschaftsjugend und die DGB-Gewerkschaften ein!“

 

 

Nach oben